Quelle: KI-generiert mit KIMI K3

Hei­mat­klän­ge – Hör­weg der Dorf­ge­schich­ten

An zwölf Hör­sta­tio­nen im Dorf er­zäh­len Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner Ge­schich­ten von frü­her – und ihre Ideen für die Zu­kunft des Or­tes.

Auf ei­nem rund vier Ki­lo­me­ter lan­gen Rund­weg durch Weg­berg ent­ste­hen zwölf Hör­sta­tio­nen: An mar­kan­ten Or­ten – der al­ten Müh­le, dem ehe­ma­li­gen Bahn­hofs­ge­län­de, dem Dorf­platz – kön­nen Spa­zier­gän­ge­rin­nen und Spa­zier­gän­ger per QR-Code kur­ze Hör­stü­cke ab­spie­len. Auf­ge­nom­men wer­den sie mit Men­schen aus dem Dorf: Die 87-jäh­ri­ge ehe­ma­li­ge Bä­ckers­frau er­zählt vom Markt­trei­ben der 1950er-Jah­re, ein jun­ger Land­wirt vom Wan­del sei­nes Hofs, und Ju­gend­li­che le­sen ihre Ideen ein, was aus leer­ste­hen­den Ge­bäu­den wer­den könn­te. Auf­ge­nom­men und ge­schnit­ten wird in ge­mein­sa­men Work­shops des Hei­mat­ver­eins mit der Weg­ber­ger Ge­samt­schu­le; die Ju­gend­li­chen be­su­chen die äl­te­ren Er­zäh­ler zu Hau­se und füh­ren die In­ter­views. Jede Sta­ti­on be­kommt zu­sätz­lich eine Ta­fel mit Foto und Kurz­text, da­mit der Weg auch ohne Smart­phone funk­tio­niert. Zum Ab­schluss la­den wir alle Er­zähl­stim­men und das gan­ze Dorf zu ei­nem Er­öff­nungs­spa­zier­gang mit Im­biss am Dorf­platz ein.

Pro­jekt­zie­le

  1. Zwölf dau­er­haf­te Hör­sta­tio­nen auf ei­nem bar­rie­re­ar­men Rund­weg ein­rich­ten.
  2. Min­des­tens 30 Er­zähl­stim­men aus drei Ge­ne­ra­tio­nen auf­neh­men und ver­öf­fent­li­chen.
  3. Ju­gend­li­che in In­ter­view- und Ton­tech­nik schu­len und mit äl­te­ren Dorf­be­woh­nern zu­sam­men­brin­gen.
  4. Die Orts­ge­schich­te für Bür­ge­rin­nen, Bür­ger und Gäs­te nied­rig­schwel­lig er­leb­bar ma­chen und die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Ort stär­ken.
  5. Den Hör­weg in die dau­er­haf­te Trä­ger­schaft des Hei­mat­ver­eins über­ge­ben und das Kon­zept an an­de­re Dör­fer im Kreis wei­ter­ge­ben.

Struk­tur­wan­del und Nach­hal­tig­keit

Der Kreis Heins­berg steht wie kaum eine Re­gi­on für die Fra­ge, was aus den Dör­fern im Struk­tur­wan­del wird. Der Hör­weg be­ant­wor­tet sie auf zwei­er­lei Wei­se: Er be­wahrt die Er­zäh­lun­gen der äl­te­ren Ge­ne­ra­ti­on, be­vor sie ver­lo­ren ge­hen, und gibt der jun­gen Ge­ne­ra­ti­on eine Büh­ne für ihre Zu­kunfts­ideen – Iden­ti­tät ent­steht ge­nau aus die­ser Ver­bin­dung. Die Work­shops leis­ten Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und de­mo­kra­ti­sche Teil­ha­be, ganz ohne Ein­tritt und nied­rig­schwel­lig im öf­fent­li­chen Raum. Öko­lo­gisch ist das Pro­jekt ge­nüg­sam: lang­le­bi­ge Ta­feln aus hei­mi­schem Holz, di­gi­ta­le Aus­spie­lung ohne App-Zwang, kei­ne Ein­grif­fe in Na­tur oder Ver­kehr. So­zi­al schafft es neue Kon­tak­te zwi­schen Schu­le, Ver­ein und äl­te­ren Men­schen, die sonst kaum zu­sam­men­kom­men. Ma­te­ria­li­en, In­ter­view­leit­fa­den und Bau­an­lei­tung der Sta­tio­nen do­ku­men­tie­ren wir of­fen, da­mit je­des Dorf im Re­vier sei­nen ei­ge­nen Hör­weg bau­en kann.

Re­gi­on: Heins­berg
Preis­stu­fe: 5000 EUR
The­men: Kul­tur,Dorf­ent­wick­lung,Bil­dung

Pro­jekt­ort