Quelle: KI-generiert mit KIMI K3

Nach­bar­schafts­gar­ten am al­ten Bahn­hof

Ein ge­mein­schaft­li­cher Gar­ten schafft Be­geg­nung, Ar­ten­viel­falt und neue Auf­ent­halts­qua­li­tät im Orts­kern.

Auf der brach­lie­gen­den Flä­che am al­ten Bahn­hof wol­len wir mit den Nach­ba­rin­nen und Nach­barn ei­nen of­fe­nen Ge­mein­schafts­gar­ten an­le­gen. Ge­plant sind zwölf Hoch­bee­te, eine Blüh­wie­se mit hei­mi­schen Stau­den, ein klei­ner Sitz­platz aus wie­der­ver­wen­de­ten Bahn­schwel­len und ein Schne­cken­zaun-Kin­der­gar­ten­beet für die Kita ge­gen­über. Die Flä­che ge­hört der Stadt und wird uns kos­ten­frei zur Zwi­schen­nut­zung über­las­sen. Zwan­zig Haus­hal­te aus dem Vier­tel ha­ben be­reits ihre Mit­wir­kung zu­ge­sagt, dar­un­ter drei Fa­mi­li­en mit Gar­ten­er­fah­rung und ein pen­sio­nier­ter Land­schafts­gärt­ner, der die fach­li­che An­lei­tung über­nimmt. An zwei fes­ten Gar­ten­ta­gen pro Wo­che tref­fen sich alle In­ter­es­sier­ten; ein­mal im Mo­nat gibt es ein of­fe­nes Gar­ten­früh­stück. Der Gar­ten soll ein sicht­ba­rer Treff­punkt wer­den, an dem Men­schen aus un­ter­schied­li­chen Ge­ne­ra­tio­nen und Bio­gra­fien et­was Ge­mein­sa­mes wach­sen las­sen.

Pro­jekt­zie­le

  1. Aus ei­ner Brach­flä­che ei­nen le­ben­di­gen, nied­rig­schwel­li­gen Be­geg­nungs­ort für den Orts­kern schaf­fen.
  2. Min­des­tens 30 Per­so­nen aus dem Quar­tier dau­er­haft an ge­mein­schaft­li­cher Gar­ten­ar­beit be­tei­li­gen.
  3. Die Ar­ten­viel­falt auf der Flä­che durch Blüh­wie­se, Stau­den­bee­te und Nist­hil­fen spür­bar er­hö­hen.
  4. Mit of­fe­nen Gar­ten­ta­gen und sai­so­na­len Fes­ten neue Nach­bar­schafts­kon­tak­te er­mög­li­chen und den Ge­mein­schafts­sinn stär­ken.
  5. Ein trag­fä­hi­ges Pa­ten­mo­dell eta­blie­ren, das den Gar­ten über das För­der­jahr hin­aus si­chert.

Struk­tur­wan­del und Nach­hal­tig­keit

Der Gar­ten ver­wan­delt eine un­ge­nutz­te In­dus­trie­bra­che in ei­nen grü­nen Ort mit­ten im Quar­tier und zeigt da­mit ganz prak­tisch, wie der Struk­tur­wan­del im Re­vier aus­se­hen kann: aus Alt­stand­or­ten wer­den neue, le­bens­wer­te Orte. Öko­lo­gisch tra­gen Blüh­wie­se, in­sek­ten­freund­li­che Stau­den und der Ver­zicht auf Torf und Pes­ti­zi­de zu Ar­ten­viel­falt und Kli­ma­an­pas­sung bei; die ver­sie­gel­te Flä­che bleibt un­be­rührt. So­zi­al stärkt das ge­mein­sa­me Gärt­nern Zu­sam­men­halt und En­ga­ge­ment im Stadt­teil, wirt­schaft­lich ler­nen die Be­tei­lig­ten Selbst­ver­sor­gung und Res­sour­cen­scho­nung. Bau­ma­te­ria­li­en wie Bahn­schwel­len und Zie­gel wer­den wie­der­ver­wen­det. Der Gar­ten ist be­wusst nied­rig­schwel­lig: ohne Mit­glied­schaft, ohne Kos­ten, mit An­ge­bo­ten für Kin­der und äl­te­re Men­schen – ein Mo­dell, das an­de­re Orte leicht über­neh­men kön­nen.

Re­gi­on: Dü­ren
Preis­stu­fe: 10000 EUR
The­men: Na­tur­schutz,Dorf­ent­wick­lung,Kli­ma­an­pas­sung

Pro­jekt­ort