Quelle: KI-generiert mit KIMI K3

Re­pa­ra­tur-Café für Dorf und Schu­le

Eh­ren­amt­li­che und Ju­gend­li­che re­pa­rie­ren ge­mein­sam All­tags­ge­gen­stän­de und stär­ken Res­sour­cen­schutz.

Ein­mal im Mo­nat öff­net die Aula un­se­rer Grund­schu­le am Sams­tag­vor­mit­tag ihre Tü­ren für ein Re­pa­ra­tur-Café: Fünf eh­ren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer – vom Ra­dio-Ama­teur bis zur ge­lern­ten Schrei­ne­rin – re­pa­rie­ren mit den Be­su­chern Toas­ter, Fahr­rä­der, Spiel­zeug und klei­ne Mö­bel. Neu ist, dass wir ge­zielt Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 3 und 4 ein­bin­den: In ei­ner AG ler­nen sie vor­ab Lö­ten, Schrau­ben und Feh­ler­su­che und ar­bei­ten dann un­ter An­lei­tung im Café mit. Ein Kaf­fee­tisch der El­tern­schaft macht den Nach­mit­tag zum Dorf­treff. Die Ter­mi­ne wer­den über Schu­le, Ge­mein­de­blatt und Ver­ei­ne be­kannt ge­ge­ben. Re­pa­ra­tu­ren ge­lin­gen nicht im­mer – aber das Sta­tis­tik­häk­chen 'ge­ret­tet' am Ende des Ta­ges ist je­des Mal ein klei­nes Dorf­fest.

Pro­jekt­zie­le

  1. Pro Jahr min­des­tens zehn Re­pa­ra­tur­ter­mi­ne mit je 15 bis 25 mit­ge­brach­ten Ge­rä­ten durch­füh­ren.
  2. Ju­gend­li­che prak­tisch an Re­pa­ra­tur­tech­ni­ken her­an­füh­ren und für Res­sour­cen­schutz be­geis­tern.
  3. Ein dau­er­haf­tes eh­ren­amt­li­ches Re­pa­ra­tur-Netz­werk im Ort auf­bau­en.
  4. Die Weg­werf­men­ta­li­tät im All­tag sicht­bar hin­ter­fra­gen und eine Er­folgs­quo­te von min­des­tens 60 Pro­zent er­rei­chen.
  5. Die Schu­le als of­fe­nen Lern- und Be­geg­nungs­ort für das gan­ze Dorf eta­blie­ren.

Struk­tur­wan­del und Nach­hal­tig­keit

Jede ge­lun­ge­ne Re­pa­ra­tur ver­mei­det Elek­tro­schrott, spart Roh­stof­fe und senkt Treib­haus­ga­se – das Café macht Kli­ma­schutz da­mit im All­tag un­mit­tel­bar er­leb­bar und leis­tet Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung im bes­ten Sin­ne: Kin­der ler­nen, dass Din­ge re­pa­rier­bar sind, und Er­wach­se­ne ge­ben ihr Wis­sen wei­ter. Der Struk­tur­wan­del braucht sol­che Kul­tur­or­te des We­ni­ger-ist-Mehr: Das Café stärkt die lo­ka­le Kreis­lauf­wirt­schaft, ver­bin­det Ge­ne­ra­tio­nen und nutzt be­stehen­de Räu­me statt Neu­bau­ten. Durch die of­fe­ne Sams­tags­ge­stal­tung ent­steht ein neu­er nied­rig­schwel­li­ger Treff­punkt, der das eh­ren­amt­li­che Mit­ein­an­der im Ort sicht­bar macht und neue Hel­fe­rin­nen und Hel­fer ge­winnt.

Re­gi­on: Rhein-Erft
Preis­stu­fe: 5000 EUR
The­men: Bil­dung,Kli­ma­an­pas­sung,Dorf­ent­wick­lung

Pro­jekt­ort